Aktuelles

Upcoming:

Vortrag „Von der Netzwerkgesellschaft zur planetarischen Vernunft“, im Kontext des 3. Workshop
„Nah-Ferne: raum-zeitliche Konstellationen des Versammelns“ des DFG-Netzwerk Versammeln – mediale, räumliche und politische Konstellationen, organisiert von Johanna Zorn an der LMU, 22./23. Juli.

Vortrag „Postpragmatic Optimism – Pop im digitalen Zeitalter“, im Rahmen der Tagung POPLITERATUR 3.0? Soziale Medien und Gegenwartsliteratur an der Universität Tübingen, 9.-11. September.

Vortrag „How to Win Friends & Influence People. Bausteine zu einer Instagrammmatik“, im Rahmen des Symposiums Film & Kunst: Das immersive Bild, an der Universität Erlangen/Nürnberg (online), 16.-18. September.

Vortrag „#Instagrammable. Zur ökologischen Pose“, im Rahmen des Panels „Ökologie und Atmosphäre“ auf der GfM-Jahrestagung 2021 Wissensökologie an der Universität Innsbruck, 22.-25. September.

Jetzt als Video

Vortrag „Influencer“ in der Ringvorlesung Bildkulturen des Digitalen – Praktiken, Ästhetiken, Genres, organisiert von Kerstin Schankweiler an der TU Dresden, am 25. Januar 2021. https://www.youtube.com/watch?v=tWlrfZQ9His

NEW: Unser Buch ist erschienen!

Verletzen und Beleidigen

https://www.augustverlag.de/de/catalog/verletzen-und-beleidigen/

Verletzen und Beleidigen

Versuche einer theatralen Kritik der Herabsetzung

August Akademie

Anerkennungs- und Ausgrenzungskonflikte haben Konjunktur und affizieren das Theater als Schauplatz gesellschaftlicher Interaktion nachhaltig. In ihrer doppelten Funktion als ästhetischer und sozialer Raum sind theatrale Formate par excellence geeignet, Konflikt- und Eskalationsdynamiken zu simulieren. Dramaturgien der Verletzung und Beleidigung zielen auf die Exponierung von Kommunikations- und Subjektivationsprozessen. Dadurch werden theatrale Situationen innerhalb und außerhalb der Theaterinstitutionen schließlich zu Arenen und Tribunalen, zu Orten der Aushandlung und Verteilung von Sprech- und Handlungslizenzen, und sind zugleich Situationen der Kritik. Denn gerade wenn die theatrale Ordnung durch An- und Übergriffe destabilisiert oder ihre Asymmetrie ausgebeutet wird, realisiert Theater sein kritisches Potenzial. Solchen immer auch zu problematisierenden Möglichkeiten theatraler Kritik von und durch Herabsetzung geht das Autor*innenteam an exemplarischen Betrachtungen zeitgenössischer Formen von Performance-Installation, Tanztheater, Aktionskunst, theatralem Realismus und literarischem Wettbewerbsformat nach.